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TAGEBUCH EINES WAHNSINNIGEN

 

 Nikolai Gogol


Poprischtschin, der Tagebuchschreiber arbeitet als Bleistiftanspitzer im St.Petersburger Staatsministerium, wo er jeden Tag von seinem Abteilungsleiter schikaniert und gedemütigt wird. Er ist unsterblich in die Tochter seines Chefs verliebt, von dem er sich die Beförderung in den Diplomatenstand erhofft. Beide Träume platzen jedoch. Er sinnt auf Rache, erklärt sich zum König von Spanien und stellt das Staatsministerium auf den Kopf.

Das Stück nach der Erzählung von Nikolai Gogol ist eine Satire zum Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz, zur Verehrung von Idolen und zählt zu den markantesten Arbeiten in denen sich die Erzählkunst mit dem so genannten Wahnsinn auseinandersetzt.

In dieser überdrehten Satire wird gemobbt, geschmiert, verraten und bedingungslos geliebt. Dem Bundesdeutschen Politzirkus, sowie der internationalen Terrorismushysterie oder der aktuellen Kriegstreiberei wird ein bissiger Spiegel vorgehalten. Brisanter Stoff wird grotesk-komödiantisch, spielerisch-verrückt und doch sensibel erzählt.

Christian Mock hat für sein subtiles, dichtes und schauspielerisch äußerst beeindruckendes Psychogramm „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ den 3. Preis der Jury und den Publikumspreis der „Heidelberger Theatertage 2005“ erhalten.

Premiere war am 08.12.2004 im Schlosskeller Weißenfels.


Spieldauer 90 min (ohne Pause)











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Dieses Stück ist auch als Hörbuch erhältlich.

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